Montag, 21. Mai 2018

Usher – Confessions




Usher – Confessions


Besetzung:

Usher Raymond – vocals, background vocals


Gastmusiker:

Darcy Aldridge – background vocals
Bobby Ross Avila – guitar, piano, scratching, strings, keyboards, background vocals, drum programming, wurlitzer, moog taurus
Larry Cox – keyboards
E Bass – guitar
Sandy Garrett – background vocals
Iz – bass, guitar, percussion, scratching, drums, keyboards, producer, moog taurus
Jimmy Jam – fender rhodes
LaMarquis Mark Jefferson – bass
L-Roc – keyboards
Ken Lewis – guitar
Paula Patton – background vocals
Jonathon "Lil' Jon" Smith – background vocals
Patrice "ButtaPhly" Stewart – background vocals
James "Big Jim" Wright – bass, wurlitzer


Label: Arista Records


Erscheinungsdatum: 2004


Stil: R’n‘B


Trackliste:

1. Intro (0:46)
2. Yeah! (4:10)
3. Throwback (4:01)
4. Confessions (1:15)
5. Confessions Part II (3:49)
6. Burn (4:15)
7. Caught Up (3:44)
8. Superstar (1:04)
9. Superstar (3:28)
10. Truth Hurts (3:51)
11. Simple Things (4:57)
12. Bad Girl (4:21)
13. That's What It's Made For (4:37)
14. Can U Handle It? (5:45)
15. Do It to Me (3:53)
16. Take Your Hand (3:03)
17. Follow Me (3:31)

Gesamtspieldauer: 1:00:41



„Confessions“ heißt das vierte Studio-Album des US-amerikanischen Sängers Usher, der mit vollem Namen Usher Raymond IV heißt. Das Album erschien am 23. März im Jahr 2004 auf dem Plattenlabel Arista Records. „Confessions“ ist hauptsächlich ein R’n’B-Album geworden, beinhaltet allerdings auch etwas die musikalischen Genres des Hip Hops und des Dance Pops. Die Platte verkaufte sich gleich in der ersten Woche nach ihrer Veröffentlichung 1,1 Millionen Mal alleine in den USA. Bis zum Ende des Jahres 2016 ging die Platte weltweit unglaubliche 20 Millionen Mal „über die Ladentheke“, 10,3 Millionen Mal davon alleine in den USA. Auch diverse Preise konnte die Platte gewinnen, darunter einen Grammy Award für das beste R&B Album.

Über Musik kann man bekanntlich nicht streiten, diese ist und bleibt einfach Geschmackssache. Es gibt zwar schlechte Musik, ob jetzt allerdings „Confessions“ von Usher dazu gehört, das kann man als Freund von Rock Musik einfach nicht beurteilen. Diese Musik ist einfach zu „anders“, um überzeugen zu können. Es scheint tatsächlich ein musikalisches Gen zu geben, welches einen bei Vorhandensein zum Fan solcher Musk wie der von Usher werden lässt. Ich habe diesbezüglich einen Gendefekt. Mich treibt dieses süßliche und vollständig unmelodische Gesäusel in den Wahnsinn und ich muss einfach das Weite suchen. Es tut mir leid, es geht einfach nicht. Nichts geht auf „Confessions“ ins Ohr, nichts klingt interessant. Gar nichts.

Ist das mit der Musik so eine Sache des Geschmacks, so kann man dies von den Texten nicht mehr behaupten, die sind sehr viel deutlicher als gut oder schlecht zu erkennen. Im Falle von Usher bewegen sich die Texte auf dem Niveau des Deutschen Schlagers und noch deutlich darunter, allerdings eben auf Englisch eingesungen. Grottenschlecht. Dabei ergänzen diese süßlichen Gewölle den Klang der Musik auf das Allerfeinste und runden das grausame Gesamtbild bestens ab. Ich kann an dieser Art der Musik und in dieser Kombination absolut nichts Interessantes, Schönes, Spannendes, Melodiöses oder Eingängiges entdecken. Und ich suche und suche und suche…

Fazit: Für Freundinnen und Freunde von Rock-Musik absolut ungeeignet. Für Menschen, denen Texte in den Liedern nicht nur Beiwerk bedeuten, sondern diesen auch einen Sinn geben, ist „Confessions“ von Usher blanker Horror. Ob die Musik selbst schlecht ist, kann ich noch nicht einmal beurteilen, ich spüre nur mit jeder Zelle meines Körpers, dass es nicht meine Musik ist. Auf mich wirkt das alles nur grausam schleimig und unfassbar langweilig. Musik zum Davonrennen. Tut mir leid. Ein Punkt.

Anspieltipps: Burn



Sonntag, 20. Mai 2018

Motorpsycho – Black Hole / Blank Canvas




Motorpsycho – Black Hole / Blank Canvas


Besetzung:

Bent Sæther – all instruments
Hans Magnus Ryan – all instruments


Gastmusiker:

Jacco van Rooij – drums on „You Lose“


Label: Stickman Records


Erscheinungsdatum: 2006


Stil: Alternative Rock


Trackliste:

CD1:

1. No Evil (6:06)
2. In Our Tree (3:39)
3. Coalmine Pony (3:17)
4. Kill Devil Hills (7:18)
5. Critical Mass (5:21)
6. The 29th Bulletin (5:48)
7. Devil Dog (4:24)
8. Triggerman (6:14)

CD2:

1. Hyena (4:01)
2. Sancho Says (3:33)
3. Sail On (4:17)
4. The Ace (3:46)
5. L.T.E.C. (Déjà-Vulture Blues) (6:19)
6. You Lose (5:32)
7. Before The Flood (8:58)
8. Fury On Earth (2:49)
9. With Trixeene Through The Mirror, I Dream With Open Eyes (3:31)

Bonus CD:

1. Hyena (Single Edition) (4:04)
2. Bonny Lee (4:01)

Gesamtspieldauer: CD1 (42:11) und CD2 (42:50) und CD3 (8:06): 1:33:08




Außergewöhnlich lange vier Jahre hat es gedauert, bis nach der Platte „It's A Love Cult“ das elfte Studioalbum der norwegischen Rockband Moorpsycho erschien. Die Ursache für solch eine lange Zeit bis zum nächsten Album lag zum einen wohl darin begründet, dass Motorpsycho in ihrem Nebenproject Tussler aktiv waren, bei dem sie dem „Country“ frönen. Zum anderen verließ der langjährige Schlagzeuger Håkon Gebhardt die Band im Jahr 2005, um sich noch mehr bei HGH, einer norwegischen Alternative Country Band einbringen zu können. Bent Sæther und Hans Magnus Ryan beschlossen jedoch, dann eben als Duo weiter zu machen und am 17. März 2006 erschien endlich das neue Album mit dem Titel „Black Hole / Blank Canvas“. Nach vier Jahren ohne Studio-Veröffentlichung gab es dann anscheinend so viel Material, dass „Black Hole / Blank Canvas“ auf dem Plattenlabel Stickman Records gleich als Doppelalbum erschien.

„Black Hole / Blank Canvas“ ist völlig anders als die eher poppigen Alben von Motorpsycho, die kurz nach der Jahrtausendwende entstanden sind. „Black Hole / Blank Canvas“ ist ein reines Rock-Album geworden. Streicher und Bläser, die es noch auf den vorherigen Platten in großer Zahl zu hören gab, fehlen dieses Mal. Man hört ein Album voller Alternative Rock, zumeist absolut geradlinig und kompromisslos, auf dem man die etwas ruhigeren Abschnitte wahrlich suchen muss. Alle Instrumente wurden von den beiden Musikern im Alleingang eingespielt, nur bei der Nummer „You Lose“ hört man Jacco van Rooij am Schlagzeug. „Black Hole / Blank Canvas“ klingt frisch, rockig, durchaus auch packend und energiegeladen. Nichts auf diesem Album hört sich kompliziert an, wie es durchaus häufiger auf anderen Motorpsycho-Veröffentlichungen vorkommt. Ein klein wenig wirkt das alles so, als ob Bent Sæther und Hans Magnus Ryan sich hier erst mal selbst ausprobieren wollten und allen „Schnickschnack“ vorerst beiseiteschoben.

Laune macht viel auf „Black Hole / Blank Canvas“, wenn man dem zumeist etwas härteren Alternative Rock auch etwas abgewinnen kann. Allerdings fällt es mir schwer, in der Musk von Motorpsycho auf ihrem elften Album etwas Besonders zu sehen oder zu finden. Man hört hier gut gemachten Rock, manchmal eingängiger, manchmal weniger. Meist treibender, seltener ruhig und nachdenklich. Das klingt alles gut auf „Black Hole / Blank Canvas“. Aber klingt das auch irgendwie besonders? Nein. Trotzdem hält dieses Album für Freundinnen und Freunde des Rocks überzeugende Musik parat. Besonders gelungene sogar bei den drei hintereinander angeordneten Stücken „Critical Mass“, „The 29th Bulletin“ und „Devil Dog“, die sich allesamt auf der ersten Scheibe befinden. Spannender, eingängiger und packender Alternative Rock. Von der zweiten CD sei hier das längste Lied der Platte „Before The Flood“ erwähnt. Eine zunächst deutlich langsamere und relaxte Nummer, die zwischenzeitlich auch immer wieder mal etwas das Tempo anzieht. Trotz der Länge ist „Before The Flood“ jedoch auch kein Progressive Rock, dafür allerdings gut gemachter und abwechslungsreicher Alternative Rock.

Manchen Ausgaben des Albums, welches übrigens sehr schön in Form eines kleinen Buchers aufgelegt wurde, ist noch eine kurze Bonus-CD beigefügt. Diese enthält neben der Single-Ausgabe des Stücks „Hyena“ noch die Nummer „Bonny Lee“. Ein toller Rock-Titel, der nun bereits das Terrain des Alternative Rock verlassen hat und sich im Bereich des Heavy Metal austobt. Cooles Lied.

Fazit: Motorpsycho klingen auf „Black Hole / Blank Canvas“ wie eine spielfreudige Alternative Rock Band und genau das sind sie wohl auch zu diesem Zeitpunkt ihrer Karriere. Beindruckend, dass die beiden verbleibenden Musiker alle Titel auf der Platte selbst eingespielt haben. Dabei handelt es sich um Rock der zumeist härteren Sorte. Die ruhigeren Abschnitte gibt es ebenfalls auf der Scheibe, doch sie sind deutlich in der Unterzahl. Für Rock-Freundinnen und -Freunde bestens geeignet. Für all jene Hörerinnen und Hörer, die Motorpsycho für ihre progressiven Ansätze und ihre psychedelischen Ausflüge lieben, dann sicher nicht das Album der ersten Wahl. Neun Punkte.

Anspieltipps: Critical Mass, The 29th Bulletin, Devil Dog, Before The Flood, Bonny Lee



Samstag, 19. Mai 2018

Maerzfeld – Fremdkörper




Maerzfeld – Fremdkörper


Besetzung:


Heli Reissenweber – vocals
Matthias Sitzmann – guitar
Mike Sitzmann – guitar
Thilo Weber – keyboards
Bora Öksüz – bass
Micha Frischbier – drums


Label: Südpolrecords


Erscheinungsdatum: 2014


Stil: Neue Deutsche Härte


Trackliste:

1. Maerzfeld (4:08)
2. La Petite Mort (3:40)
3. Fremdkörper (4:15)
4. Muttertag (4:09)
5. Treibjagd (4:23)
6. Krieg (4:21)
7. Fleisch im Fleisch (3:22)
8. Heilige Krieger (3:53)
9. Tanz für mich (3:55)
10. Kopfschuss (3:48)
11. Letzter Sommer (5:00)

Gesamtspieldauer: 44:59)



Das zweite Album der deutschen Band Maerzfeld trägt den Titel „Fremdkörper“. Am 31. Januar 2014 erschien die Scheibe auf dem Plattenlabel Südpolrecords und einmal mehr hört man darauf Musik der Ausprägung Neue Deutsche Härte. Dies alles in einer sehr konsequenten Art und Weise und so kracht und rockt das Album ziemlich brachial aus den Boxen heraus und füllt jeden Raum.

Es hat sich insgesamt nicht viel geändert bei Maerzfeld, die Band klingt immer noch wie ein Rammstein-Klon, trotz ein paar Umbesetzungen. Diese musikalische Nähe ist zweifelsfrei dem Umstand geschuldet, dass die Musiker sich gleichzeitig auch noch in der Rammstein-Tribute-Band Stahlzeit engagieren. Die etwas sanfteren Stücke, die es bei Rammstein auch immer wieder zu hören gibt, die fehlen allerdings bei Maerzfeld auf „Fremdkörper“. Die Lieder dieses Albums kann man allesamt gut anhören, jedoch nervt dieser martialische Gesang mit der Zeit dann doch ein wenig. Martialisch sind auch die Texte, das muss man ebenfalls erst mal so mögen. Etwas langweilig wird es, da die Musik selbst so gar nicht variiert wird – ebenso wenig wie der Gesang.

Wer Rammstein mag, müsste Maerzfeld eigentlich auch mögen – oder man sieht in „Fremdkörper“ zu sehr das Plagiat. Die Lieder von Maerzfeld klingen durch ihre fast schon stupide – oder eben konsequente Härte alle sehr ähnlich. Von daher ist es gar nicht so einfach hier Höhepunkte herauszuhören. Am ehesten sagt mir das das Lied „Heilige Krieger“ zu, da es neben der Härte auch über eine eingängige Melodie verfügt. Der Rest klingt ziemlich gleich, wird allerdings all jene beglücken, die genau das suchen und nicht auf Experimente einer Band stehen.

Fazit: Alles wie gehabt bei Maerzfeld. Neue Deutsche Härte ohne Kompromisse und dabei der Versuch, möglichst genau wie die Vorbilder von Rammstein zu klingen. Vielleicht ist das aber auch gar nicht der Versuch, es ist allerdings das Ergebnis. Und wie heißt es so schön: „Wer nur in die Fußstapfen anderer tritt, hinterlässt selbst keine Spuren.“ Zumindest etwas ist da dran. Ganz sicher. Sechs Punkte.

Anspieltipps: Heilige Krieger



Freitag, 18. Mai 2018

Natalie Cole – Unforgettable With Love




Natalie Cole – Unforgettable With Love


Besetzung:

Natalie Cole – vocals


Gastmusiker:

Murray Adler – violin
Monty Alexander – piano
Israel Baker – violin
Marilyn Baker – violin
Rick Baptist – trumpet
Arnold Belnick – violin
Pete Beltran – trombone
Dixie Blackstone – violin
Samuel Boghossian – viola
George Bohanon – trombone
Tom Boyd – oboe
Jacqueline Brand – violin
Oscar Brashear – trumpet
Alan Broadbent – celeste, piano
Ray Brown – bass
Dennis Budimir – guitar
Denyse Buffum – viola
Larry Bunker – percussion
Jodi Burnett – cello
Kenneth Burward-hoy – viola
Darius Campo – violin
Conte Candoli – trumpet
Stuart Canin – violin
Lily Ho Chen – violin
John Chiodini – guitar
Pete Christlieb – tenor saxophone, saxophone, woodwind
Gene Cipriano – oboe, woodwind
John Clayton – bass, string bass
Pat Coil – synthesizer
Brad Cole – piano
Ike Cole – piano
Natalie Cole –vocal arrangement, vocals
John Collins – guitar
Antony Cooke – cello
Ronald Cooper – cello
Gail Cruz – violin
Isabelle Daskoff – violin
Donna Davidson – background vocals
Charlie Davis – trumpet
Vincent DeRosa – french horn
Chuck Domanico – bass, string bass
Bonnie Douglas – violin
Assa Drori – violin
David Duke – french horn
Bruce Dukov – violin
Bob Efford – baritone saxophone
Stephen Erdody – cello
Pavel Farkas – violin
Henry Ferber – violin
Michael Ferril – violin
Chuck Findley – trumpet
Clare Fischer –piano, rhythm arrangements
Ronald Folsom – violin
Gary Foster – flute, alto saxophone, woodwind
Armen Garabedian – violin
Berj Garabedian – violin
Tom Garvin – synthesizer
James Getzoff – violin
Julie Gigante – violin
Harris Goldman – violin
Pamela Goldsmith – viola
Endre Granat – violin
Gary Grant – trumpet
Thurman Green – trombone
Susan Greenberg – flute
Ralph Grierson – synthesizer
Sol Gubin – drums
Debbie Hall – background vocals
Larry Hall – trumpet
Diana Halprin – violin
Jeff Hamilton – drums
Clayton Haslop – violin
Dan Higgins – alto saxophone, soprano saxophone
Paula Hochhalter – cello
Steve Huffsteter – trumpet
Jim Hughart – bass
John Johnson – tuba
John Thomas Johnson – tuba
Marilyn L. Johnson – french horn
Thomas "Snake" Johnson – trombone
Harold Jones – drums
Karen Jones – violin
Nathan Kaproff – violin
Anne Karam – cello
Dennis Karmazyn – cello
Armand Karpoff – cello
Roland Kato – viola
Kerry Katz – background vocals
Randy Kerber – synthesizer
Myra Kestenbaum – viola
Katie Kirkpatrick – harp
Ezra Kliger – violin
Armen Ksadjikian – cello
Steve Kujala – woodwind
Bernard Kundell – violin
Michael Lang – piano
Ronnie Lang – woodwind
Ronald Langinger – flute
Michel Legrand –orchestral arrangements
Kathleen Lenski – violin
Brian Leonard – violin
Gayle Levant – harp
Tommy LiPuma –rhythm arrangements
Rich Logan – background vocals
Charles Loper – trombone
Warren Luening – trumpet
Arthur Maebe – french horn
Rene Mandel – violin
Edith Markman – violin
Michael Markman – violin
Yoko Matsuda – violin
Donald McInnes – viola
Mike Melvoin – piano
Don Menza – tenor saxophone
Gene Merlino – background vocals
Richard Mitchell – tenor saxophone
Rick Mitchell – tenor saxophone
Lanny Morgan – alto saxophone
Ralph Morrison III – violin
Carole Mukogawa – viola
Richard Taylor "Dick" Nash – trombone
Buell Neidlinger – string bass
Dan Neufeld – viola
Irma Neumann – violin
David "Fathead" Newman –tenor saxophone
Jack Nimitz – baritone saxophone, woodwind
Mike Nowack – viola
Brian O'Connor – french horn
Nils Oliver – cello
Sid Page – violin
Marty Paich – orchestral arrangements, rhythm arrangements
John Patitucci – bass
Bruce Paulson – trombone
Bill Perkins – alto saxophone
John Pisano – guitar
Kazi Pitelka – viola
Stanley Plummer – violin
Barbara Porter – violin
Jack Redmond – trombone
William Frank "Bill" Reichenbach Jr. – trombone
Dorothy Remsen – harp
Anatoly Rosinsky – violin
Daniel Rothmuller – cello
Joe Sample – piano
Myron Sandler – viola
Frederick Seykora – cello
Sid Sharp – violin
Don Shelton – background vocals
Harry Shirinian – viola
Haim Shtrum – violin
Paul Shure – violin
Andrew Simpkins – bass
Nolan Andrew Smith – trumpet
Sally Stevens – background vocals
Susan Stevens – background vocals
David Stockhammer – viola
Sheridon Stokes – woodwind
Robert Stone – string bass
Margaret Storer – string bass
Frank Szabo – trumpet
James Thatcher – french horn
Milton Thomas – viola
Raymond Tischer – viola, violin
Richard Todd – french horn
Alexander Treger – violin
Bob Tricarico – baritone saxophone
Mari Tsumura-botnick – violin
Louise di Tullio – flute, woodwind
Jo Ann Turovsky – harp
Alan de Veritch – viola
Gerald Vinci – violin
Al Viola – guitar
Dorothy Wade – violin
Brad Wanaar – french horn
Miwako Watanabe – violin
Dave Weckl – drums
Ken Yerke – violin


Label: Elektra


Erscheinungsdatum: 1991


Stil: Jazz


Trackliste:

1. The Very Thought Of You (4:17)
2. Paper Moon (3:25)
3. Route 66 (3:01)
4. Mona Lisa (3:46)
5. L-O-V-E (2:31)
6. This Can't Be Love (2:14)
7. Smile (3:38)
8. Lush Life (4:21)
9. That Sunday That Summer (3:31)
10. Orange Colored Sky (2:27)
11. Medley: For Sentimental Reasons / Tenderly / Autumn Leaves (7:32)
12. Straighten Up And Fly Right (2:40)
13. Avalon (1:51)
14. Don't Get Around Much Anymore (2:34)
15. Too Young (4:32)
16. Nature Boy (3:24)
17. Darling, Je Vous Aime Beaucoup (3:25)
18. Almost Like Being In Love (2:11)
19. Thou Swell (1:50)
20. Non Dimenticar (2:57)
21. Our Love Is Here To Stay (3:29)
22. Unforgettable (3:28)

Gesamtspieldauer: 1:13:14




„Unforgettable With Love“ heißt das zwölfte Studio-Album der US-amerikanischen Sängerin Natalie Cole, der Tochter des Nat King Cole. Es war die erste Platte, die sie beim Label Elektra Records veröffentlichte, nachdem sie ihre alte Plattenfirma Capitol Records verlassen hatte. „Unforgettable With Love“ wurde am 11. Juni 1991 veröffentlicht und besteht lediglich aus Cover-Versionen von Titeln, die ihr Papa geschrieben hatte. Die letzte Nummer, „Unforgettable“, singen Tochter und Vater dann auch zusammen ein, obwohl ihr Vater bereits am 15. Februar 1965 verstorben war.

Auf „Unforgettable With Love“ hört man jazzige Interpretationen ebenso wie Lieder im Big Band Sound. Schließlich wird die Platte noch durch orchestrale Interpretationen vervollständigt, sodass ein Gesamtbild entsteht, dass diese Art der Musik in die 50er Jahre rückt, in der sie hauptsächlich auch entstanden ist. Das klingt alles weich und süßlich, die jazzigen Passagen auch etwas aufgesetzt, bei zu viel Streicheruntermalung driftet das Ganze ziemlich konsequent in den Schmalz hinein.

„Unforgettable With Love“ wird heutzutage nur wenig Freunde finden. Menschen, die die amerikanischen Musik-Filme der 40er, 50er und 60er Jahre lieben, Freundinnen und Freunde des Easy-Listenig-Jazz‘ werden dies allerdings freilich ganz anders sehen. Doch selbst Oldie-Fans werden mit „Unforgettable With Love“ größtenteils überfordert sein. Ins Ohr geht hier nämlich trotz der vielen Streicher kaum etwas. Vieles klingt zäh, was sicherlich auch am „Geiste der Musik“ liegt, an der Zeit, in der sie entstand. Diese ist lang vorbei und die amerikanischen Revue-Filme finden hierzulande und heutzutage auch nicht mehr viele Anhänger.

Fazit: 50er-Jahre Vocal Jazz, Big Band Musik und orchestralen Pop gibt es auf „Unforgettable With Love“ zu hören. Die Musik kommt nicht nur aus einer anderen Zeit, sie klingt auch sehr danach. Zumeist sehr süßlich und schmalzig, nicht sehr eingängig und leider auch größtenteils sehr langweilig. Trotzdem ist dies wahrlich keine schlechte Musik. Für heutige Ohren, wenn ich nicht gerade Fans der USA der 50er Jahre bin, jedoch leider sehr langweilig. Vier Punkte.

Anspieltipps: Unforgettable



Donnerstag, 17. Mai 2018

Gazpacho – Tick Tock




Gazpacho – Tick Tock


Besetzung:

Jan Henrik Ohme – vocals
Thomas Andersen – keyboards
Jon-Arne Vilbo – guitars
Mikael Krømer – violin, mandolin
Kristian Olav Torp – bass
Lars Erik Asp – drums


Gastmusiker:

Robert R. Johansen – drums on „Tick Tock“
The Duke – accordian, flute and mandola


Label: KScope


Erscheinungsdatum: 2009


Stil: Progressive Rock, Art Rock


Trackliste:

1. Desert Flight (7:39)
    The Walk
2. Part 1 (8:03)
3. Part 2 (5:39)
    Tick Tock
4. Part 1 (7:16)
5. Part 2 (9:39)
6. Part 3 (5:30)
7. Winter Is Never (5:10)
8. Independence Day (4:23)

Gesamtspieldauer: 53:22



„Tick Tock“ heißt das fünfte Album der norwegischen Progressive Rock Band Gazpacho. „Tick Tock“ erschien am 27. März im Jahr 2009 auf dem Plattenlabel HWT Records und wurde 2016 auf dem Label KScope, um einen Titel erweitert, wiederveröffentlicht. „Tick Tock“ ist ein Konzeptalbum, welches auf dem Buch „Wind, Sand und Sterne“ von Antoine de Saint-Exupéry basiert und hier musikalisch umgesetzt wird. Dieser unternahm im Jahr 1935 den Versuch eines Langstreckenrekords, der ihn mit einem kleinen Flugzeug von Paris nach Saigon führen sollte. Er kam jedoch nur bis etwa 200 Kilometer westlich von Kairo, musste dort notlanden und irrte fünf Tage durch die Wüste, bevor er schließlich gerettet werden konnte. Seine Eindrücke und Erlebnisse verarbeitet der französische Schriftsteller in diesem Buch.

Soviel zum Hintergrund von „Tick Tock“. Und um es gleich vorweg zu nehmen, die Patte ist ein weiteres Meisterwerk der sechs Norweger. Die Musik bewegt sich dabei im Bereich zwischen Art Rock und Progressive Rock und stellt ein Füllhorn wunderschöner Melodien dar, in die sich einzutauchen lohnt. Alles klingt und alles stimmt auf „Tick Tock“. Die Lieder sind abwechslungsreich, klingen allesamt sehr melodisch, gehen ins Ohr und besitzen darüber hinaus noch diesen besonderen Wiedererkennungswert, der nicht jedem Lied innewohnt. Auf „Tick Tock“ allerdings allen, sogar dem im Jahr 2016 hinzugefügten Bonus Track „Independence Day“. Klingt die Musik von Gazpacho auf diesem Album zunächst noch etwas nach den Kollegen von Muse, was ganz klar aufgrund des Gesangs des Jan Henrik Ohme so festzustellen ist, wird sie im Laufe der Platte immer eigenständiger, bis sie schließlich wieder ganz eindeutig den Norwegern zugeschrieben werden kann.

Auf „Tick Tock“ Höhepunkte herauszuhören ist einigermaßen schwierig, da alle Lieder – wie bereits erwähnt – zu überzeugen wissen. Um doch an dieser Stelle etwas zu erwähnen, sei auf das Titellied „Tick Tock“ verwiesen, welches in drei Abschnitte unterteilt wurde. Ein regelmäßiges, Metronom-artiges Ticken, welches allerdings immer variiert wird, zieht sich durch die zweiundzwanzig Minuten des Stückes und verbindet die Teile. Die dabei zu hörende Musik ist angefüllt mit Harmonien und Melodiösität, die das Herz all jener Hörerinnen und Hörer höherschlagen lässt, welche auf die Eingängigkeit in der Musik stehen. Nichts klingt hier platt und anbiedernd, sondern sehr viel eher alles spannend und abwechslungsreich. Das Spiel mit den Atmosphären und Stimmungen verstehen die Musiker dabei einmal sehr vortrefflich und man wird hineingezogen in diese intensive musikalische Welt. Sehr gelungen.

Fazit: Auch das fünfte Studio-Album der norwegischen Band Gazpacho mit dem Namen „Tick Tock“ ist eine sehr überzeugende Platte geworden. Musik voller Abwechslung und Melodiösität gibt es hier zu hören. Angesiedelt zwischen Progressive Rock und Art Rock verstehen es die Norweger einmal mehr, ein sehr beeindruckendes Album zu veröffentlichen, welches Freundinnen und Freunden der eingängigen und melodischen Ausführung des Progressive Rock ein Strahlen ins Gesicht zaubert. Dreizehn Punkte.

Anspieltipps: Tick Tock



Mittwoch, 16. Mai 2018

Timbaland – Timbaland Presents Shock Value




Timbaland – Timbaland Presents Shock Value


Besetzung:

Tim Mosley – vocals, guitar, synthesizer, drums, keyboards


Gastmusiker:

K. Alexander Jr. – chorus
Marcella "Ms. Lago" Araica – backing vocals
Jim Beanz – vocals, backing vocals
Stevie Blacke – strings
Adam Bravin – bass
D. Davis – chorus
Jerome Harmon – bass, strings, keyboards
A. Helaire – chorus
Keri Hilson – backing vocals
Andrew Hurley – drums
S. Jackson – chorus
Jermaine Jennings "Tank" – steel guitar
Elton John – piano
Hannon Lane – drums, keyboards
N. Lollis – chorus
E. Millsap – chorus
Walter Milsap – choir conductor
Kevin Rudolf – guitar
Johnkenun Spivery – organ
Patrick Stump – guitar
Justin Warfield – guitar
Dan Warner – bass, guitar
E. Watson – chorus
D. Williams – chorus


Label: Blackground Records


Erscheinungsdatum: 2007


Stil: Hip Hop, R&B


Trackliste:

1. Oh Timbaland (3:30)
2. Give It To Me (featuring Nelly Furtado & Justin Timberlake) (3:54)
3. Release (featuring Justin Timberlake) (3:25)
4. The Way I Are (featuring D.O.E. & Keri Hilson) (2:59)
5. Bounce (featuring Justin Timberlake, Dr. Dre & Missy Elliott) (4:04)
6. Come And Get Me (featuring 50 Cent & Tony Yayo) (3:30)
7. Kill Yourself (featuring Attitude & Sebastian) (4:06)
8. Boardmeeting (featuring Magoo) (2:29)
9. Fantasy (featuring Money) (4:11)
10. Scream (featuring Keri Hilson & Nicole Scherzinger) (5:41)
11. Miscommunication (featuring Keri Hilson & Sebastian) (3:19)
12. Bombay (featuring Amar & Jim Beanz) (3:00)
13. Throw It On Me (featuring The Hives) (2:10)
14. Time (featuring She Wants Revenge) (3:58)
15. One And Only (featuring Fall Out Boy) (4:16)
16. Apologize (featuring One Republic) (3:04)
17. 2 Man Show (featuring Elton John) (4:25)
18. Hello (featuring Keri Hilson & Attitude) (4:35)

Gesamtspieldauer: 1:06:58




Jede Menge Gastmusiker hat sich der US-amerikanische Hip-Hop- und R&B-Musiker und Produzent Timbaland, der eigentlich Timothy Zachary Mosley heißt, auf seinem zweiten und bisher erfolgreichsten Album eingeladen. „Shock Value“ heißt dieses und wurde am 3. April im Jahr 2007 zuerst in den USA auf dem Plattenlabel Blackground Records veröffentlicht.

Man hört Timbaland auf „Shock Value“ im Duett mit Elton John, Nelly Furtado, Justin Timberlake, Dr. Dre, 50 Cent, Fall Out Boy, One Republic und vielen mehr. Das wiederum bewirkt an sich bereits eine große Bandbreite in der Musik. Somit ist es nicht weiter überraschend, dass nicht nur Hip Hop oder R&B auf der Platte zu hören ist, auch eine gehörige Portion Pop wurde mit dazu gemischt. Die Lieder gehen dabei teilweise durchaus gut ins Ohr, Hip Hop und Pop der eher melodiösen und eingängigen Sorte ist auf „Shock Value“ zu hören.

Höhepunkte sind die Zusammenarbeit mit Nelly Furtado und Justin Timberlake beim Titel „Give It To Me“, der in Deutschland bis auf Platz 3 der Singlecharts kletterte, in den USA und Großbritannien sogar den ersten Platz der Charts erreichte. Ebenfalls überzeugend klingt „Come And Get Me“ unter anderem mit 50 Cent, der Titel „Boardmeeting“ sowie die Zusammenarbeit mit One Republic auf „Apologize“. Letzteres Lied erklingt ebenso poppig wie „2 Man Show“ mit Elton John.

Fazit: Eine ganz nette Mischung aus Pop und Hip Hop hat der Produzent und Rapper Timbaland auf „Shock Value“ zusammengestellt. Eine musikalische Mixtur, die man sich auch als Rock Freund gut anhören kann. Dazu ist die Musik sehr abwechslungsreich und geht immer wieder ins Ohr. Schlecht klingt anders. Sieben Punkte.

Anspieltipps: Give It To Me, Come And Get Me, Boardmeeting, Apologize, 2 Man Show



Dienstag, 15. Mai 2018

Westlife – World Of Our Own




Westlife – World Of Our Own


Besetzung:

Nicky Byrne – vocals
Kian Egan – vocals
Mark Feehily – vocals
Shane Filan – vocals
Brian McFadden – vocals


Gastmusiker:

Esbjörn Öhrwall – acoustic Guitar, electric guitar
Dave Arch – string arrangement
Henrik Janson – string conductor
Ulf Janson – string conductor
Anders von Hofsten – backing vocals
Wayne Hector – backing vocals
Steve Pearce – bass
Tomas Lindberg – bass
Chris Laws – drums
Fredrick "Frizzy" Karlsson – guitar
Paul Gendler – guitar
Per Magnusson – keyboards
Stockholm Session Strings – strings


Label: RCA Records


Erscheinungsdatum: 2001


Stil: Pop


Trackliste:

1. Queen Of My Heart (4:20)
2. Bop Bop Baby (4:23)
3. I Cry (4:11)
4. Uptown Girl (3:07)
5. Why Do I Love You (3:40)
6. I Wanna Grow Old With You (4:08)
7. When You're Looking Like That (3:54)
8. Evergreen (4:04)
9. World Of Our Own (3:32)
10. To Be Loved (3:20)
11. Drive (For All Time) (3:28)
12. If Your Heart's Not In It (4:20)
13. When You Come Around (3:42)
14. Don't Say It's Too Late (4:12)
15. Don't Let Me Go (3:30)
16. Walk Away (4:00)
17. Love Crime (3:17)
18. Imaginary Diva (3:40)
19. Angel (4:24) / Bad Girls (Hidden Track) (3:25)

Gesamtspieldauer: 1:17:49




„World Of Our Own“ heißt das dritte Studio-Album der irischen Boy Band Westlife. Wie bisher immer, so wurde auch diese Scheibe kurz vor Weihnachten veröffentlicht – etwas Umsatz war also schon definitiv mal gesichert. Dieses Mal war es der 12. November 2001, als das Album auf den Plattenlabels RCA Records und BMG erschien. „World Of Our Own“ erreichte im Vereinigten Königreich Platz 1 der Charts und wurde dort insgesamt mit viermal Platin ausgezeichnet. Die Lieder „Queen Of My Heart“, „World Of Our Own“, „Bop Bop Baby“ sowie das Billy Joel Cover „Uptown Girl“ wurden als Singles ausgekoppelt.

Ansonsten alles wie gehabt bei Westlife. Die Lieder klingen poppig eingängig, oberflächlich und austauschbar, die Texte sind sehr schlecht und handeln einmal mehr vom Thema der „Liebe“. Bei sieben Titeln sind dieses Mal allerdings bereits ein oder mehrere Mitglieder von Westlife am kompositorischen Prozess beteiligt. Die Musik selbst wird dadurch allerdings auch nicht besser. Aber immerhin ist die Band damit ein kleines Risiko eingegangen, auf bewährte und erfolgreiche Strukturen zumindest etwas zu verzichten. Das Ergebnis ist allerdings identisch.

Höhepunkte auf dem Album auszumachen ist einigermaßen schwierig, da alles wirklich sehr ähnlich klingt. Lediglich die Billy Joel Nummer „Uptown Girl“ klingt etwas anders, die allerdings auch nicht dessen Höhepunkt an Kreativität darstellte. Ganz nett ins Ohr gehen noch die beiden Lieder „When You Come Around“ und „Walk Away“, anders klingen diese Titel jedoch auch nicht.

Fazit: Das Problem bei Westlife ist, dass die Musik sehr anbiedernd und kommerziell klingt und dieser Eindruck über viele Alben hinweg feilgeboten wird. Dazu gesellen sich sehr schlimme und immer langweilige Texte. Seichter Pop, leider ohne jeglichen Inhalt und Nachhaltigkeit. Zwei Punkte.

Anspieltipps: When You Come Around, Walk Away



Montag, 14. Mai 2018

Kaipa – Solo




Kaipa – Solo


Besetzung:

Hans Lundin – hammond organ, fender rhodes electric piano, grand piano, mellotron, hohner clavinet, mini and polymoog synthesizers, korg polyphonic ensemble 2000, vocals
Mats Lindberg – bass, moog taurus pedals, percussion
Ingemar Bergman – drums, percussion, laughing
Mats Löfgren – lead vocals, percussion
Roine Stolt – 6 and 12-string electric guitars, acoustic guitars, guitar-synthesizer, percussion and vocals


Label: Tempus Fugit (ursprünglich Decca)


Erscheinungsdatum: 1978


Stil: Progressive Rock


Trackliste:

1. Den Skrattande Grevinnan (The Laughing Countess) (4:49)
2. Sen Repris (Late Reprise) (3:21)
3. Flytet (The Flow) (2:46)
4. Anar Dig (Sensing You) (4:05)
5. Frog Funk (Frog Funk) (3:33)
6. Visan I Sommaren (A Summer Air) (3:35)
7. Tajgan (The Taiga) (3:22)
8. Respektera Min Värld (Show Respect To My World) (6:13)
9. En Igelkotts Död (Death Of A Hedgehog) (3:41)
10. Total Förvirring (Total Confusion) (7:24)
11. Sist Pa Plan (Last Man Standing) (7:37)

Gesamtspieldauer: 50:30



„Solo“ nannte die schwedische Progressive Rock Band Kaipa ihr drittes Studio-Album. Dieses wurden im Mai des Jahres 1978 ursprünglich auf dem Plattenlabel „Decca“ veröffentlicht. Im Jahr 2015 erschienen auf dem Plattenlabel Tempus Fugit die ersten fünf Alben von Kaipa erneut, somit auch das Album „Solo“. „Kaipa“ hatten mit Mats Löfgren einen neuen Sänger an Bord, der von den Fans zunächst mit gemischten Gefühlen aufgenommen wurde. Der Gesang und damit der gesamte Klang der Band hatte sich durchaus verändert. Doch auch am Bass gab es mit Mats Lindberg ein neues Gesicht, der im November 1977 zu Kaipa gestoßen war, Tomas Eriksson ersetzte und ein Schulfreund von Roine Stolt war. Die Platte verkaufte sich in Schweden durchaus erfolgreich und Kaipa waren eine bekannte Größe der schwedischen Musikszene geworden. Nicht zuletzt durch ausgiebiges Touren, auch durch Dänemark und Norwegen, wurde die Platte beworben, was letztendlich allerdings ebenfalls in Ermüdungserscheinungen der Musiker mündete. Schließlich beschlossen Roine Stolt und Mats Lindberg Kaipa zu verlassen und das letzte Konzert der Band in dieser Formation fand am 13. Mai 1979 in Katrinenholm statt.

Demokratisch wurde in der Band darüber abgestimmt, welche Lieder auf „Solo“ Platz finden sollten. So ergab es sich, dass die Lieder von Roine Stolt mehr Anklang fanden und der Einfluss von Hans Lundin auf „Solo“ deutlich geringer ist, als auf anderen Alben von Kaipa. Dieser wollte sich mehr auf seine Tasteninstrumente und weniger auf seinen Gesang konzentrieren. Neben einem veränderten Gesang klangen die Lieder nun deutlich kompakter und weniger verspielt, was ebenfalls nicht alle Fans der Band zu schätzen wussten. Leider kann man das auch heutzutage noch nachvollziehen, wenn man „Solo“ mit den ersten beiden Alben der Band vergleicht. Diese übergroße Spielfreude, die vor allen Dingen noch auf der zweiten Platte „Inget Nytt Under Solen“ zu hören war, die fehlt hier etwas. Zudem waren Kaipa etwas angepasster geworden, was allerdings Ende der 70er Jahre nicht nur das Problem der Schweden, sondern aller Bands des Progressive Rocks war.

Trotzdem, macht „Solo“ Spaß, denn die schönen Momente auf der Platte gibt es definitiv. „Sen Repris“, „Visan I Sommaren“, „Tajgan“ und „Total Förvirring“ heißen die Höhepunkte. Man hört hier keinen furchtbar komplizierten oder aber frickeligen Progressive Rock, sehr viel eher ist es die melodische bis symphonische Ausprägung dieser Musik, die überzeugt. Und im Falle von „Tajgan“ kann es schon mal passieren, dass ein Lied wie ein Stück von Camel startet und in einer Nummer von Pink Floyd zu enden scheint. Doch kopiert klingt dabei rein gar nichts. Die einzelnen Stücke sind zwar nicht mehr so verschachtelt und positiv ausufernd, Freundinnen und Freunde des symphonischen und melodiösen Progressive Rocks werden diese Platte trotzdem noch zu schätzen wissen. Allerdings muss man sich einmal mehr mit der schwedischen Sprache arrangieren. Diese klingt für unsere Ohren auch in Verbindung zu dieser Musik erst einmal ungewohnt und ganz wird dieser Umstand auch nach vielen Durchläufen noch nicht relativiert – vom inhaltlichen Verständnis ganz zu schweigen.

Fazit: Ein klein wenig angepasster klingt „Solo“ von Kaipa – vergleicht man diese Scheibe mit den beiden Vorgängern. Trotzdem gibt es auch auf „Solo“ jede Menge schöne Stellen und Passagen zu hören, die Spaß machen und durchaus begeistern. Alles hört sich sehr melodiös und eingängig an, wenig allerdings besonders kompliziert, experimentell oder gar innovativ. Somit ist „Solo“ eine für die damalige Zeit sogar noch sehr überzeugende Progressive Rock Platte geworden. Macht schon Spaß. Zehn Punkte.

Anspieltipps: Sen Repris, Visan I Sommaren, Taijgan, Total Förvirring



Sonntag, 13. Mai 2018

Riverside – Love, Fear And The Time Machine




Riverside – Love, Fear And The Time Machine


Besetzung:

Mariusz Duda – vocals, bass and acoustic guitar, ukulele
Piotr Grudziński – guitar
Michał Łapaj – keyboards, hammond organ
Piotr Kozieradzki – drums


Label: InsideOut Music


Erscheinungsdatum: 2015


Stil: Art Rock


Trackliste:

1. Lost (Why Should I Be Frightened By A Hat?) (5:52)
2. Under The Pillow (6:47)
3. #Addicted (4:53)
4. Caterpillar And The Barbed Wire (6:56)
5. Saturate Me (7:09)
6. Afloat (3:12)
7. Discard Your Fear (6:42)
8. Towards The Blue Horizon (8:09)
9. Time Travellers (6:42)
10. Found (The Unexpected Flaw Of Searching) (4:03)

Gesamtspieldauer: 1:00:30



„Love, Fear And The Time Machine“ nannten Riverside ihr sechstes Studio-Album. Die Scheibe erschien am 4. September 2015 auf dem Plattenlabel InsideOut Music. „Love, Fear And The Time Machine“ ist zum einen das letzte Album, an dem Gitarrist Piotr Grudziński beteiligt war, da er am 21. Februar 2016 leider überraschend an Herzversagen verstarb. Zum anderen zeigen Riverside hier einmal mehr, dass sie Meister der Verwandlung sind. Dieses Mal hört man weniger Progressive Rock und auch keinen reinen Metal mehr, auf „Love, Fear And The Time Machine“ sind die vier Polen im Bereich des zumeist melodischen Art Rock unterwegs.

Sanfter sind sie geworden, die Lieder von Riverside. Die akustische Gitarre steht im Vordergrund, um die herum sich alle weiteren Instrumente anordnen. Die Melodien überzeugen dabei bereits beim ersten Mal des Hörens und gehen schnurstracks ins Ohr. Und das Schöne dabei ist, sie verbleiben dort auch. Keine musikalischen Eintagsfliegen sind hier zu hören, sondern Lieder mit Potenzial zum Lieblingslied – zumindest teilweise. Die Stimmung der Platte ist dabei eine eher dunkle und melancholische, die überwiegend sanfte Stimmung wird perfekt durch den weichen Gesang des Mariusz Duda ergänzt, der übrigens einmal mehr alle Lieder textete und komponierte. Wird schließlich an mancher Stelle doch mal kurz das Tempo und die Lautstärke angezogen, dann höchstens als Einstieg oder als kurzes Intermezzo, bevor sich die Musik wieder in ruhigeren Harmonien ergießt.

Höhepunkte gibt es einige auf „Love, Fear And The Time Machine“ – Ausrutscher in die entgegengesetzte Richtung glücklicherweise gar keine. Das Album kann man wunderbar durchhören, ohne bei einem Titel die Stirn in Falten zu legen oder gar den Raum verlassen zu müssen. Die Highlights befinden sich für mich in der Mitte der Platte. Da ist zum einen das wunderbar abwechslungsreiche und dynamische „Caterpillar And The Barbed Wire“, zum anderen das mit den Atmosphären spielende „Saturate Me“. Abwechslung pur. Daran fügt sich schließlich noch die sanfte akustische Nummer „Afloat“ an, die das Herz erwärmt. In dieselbe Kategorie fallen dabei auch der vorletzte und der letzte Titel „Time Travellers“ sowie „Found (The Unexpected Flaw Of Searching)“. Gerade bei solchen Liedern kommt die Wandlungsfähigkeit von Riverside besonders zum Tragen.

Fazit: Zumeist sanft klingen Riverside auf „Love, Fear And The Time Machine“. Diese Musik geht ins Ohr, hört sich eher melancholisch denn aggressiv an und nimmt nur selten mal Fahrt auf. Viel Harmonie und viel Melodiösität umschwirren auf dieser Platte das Ohr, die auch in den wenigen, etwas härteren Passagen auch immer gegenwärtig sind. Somit klingt dieses Album wieder ganz anders, als das deutlich härter gehaltene „Anno Domini High Definition“. Schöne und sanfte Musik, die nachhallt. Elf Punkte.

Anspieltipps: Caterpillar And The Barbed Wire, Saturate Me, Afloat, Time Travellers, Found



Samstag, 12. Mai 2018

Al Stewart – Love Chronicles




Al Stewart – Love Chronicles


Besetzung:

Al Stewart – vocals, guitar


Gastmusiker:

Jimmy Page – guitar on “Love Chronicles“
Simon Breckenridge (pseudonym for Simon Nicol) – guitar
Mervyn Prestwyck (pseudonym for Richard Thompson) – guitar
Brian Brocklehurst – bass
Harvey Burns – drums
Martyn Francis (pseudonym of Martin Lamble) – drums
Brian Odgers – bass
John Paul Jones – bass on “Love Chronicles“
Ashley Hutchings – bass


Label: Warner Music


Erscheinungsdatum: 1969


Stil: Folk


Trackliste:

1. In Brooklyn (3:43)
2. Old Compton Street Blues (4:26)
3. The Ballad Of Mary Foster (8:02)
4. Life And Life Only (5:49)
5. You Should Have Listened To Al (3:02)
6. Love Chronicles (18:04)

Gesamtspieldauer: 43:09



„Love Chronicles“ heißt das zweite Album des Engländers Al Stewart und es ist gleich in mehrerer Hinsicht eine bemerkenswerte Platte geworden. Das Album erschien im September des Jahres 1969 auf dem Plattenlabel CBS Records und war das erste und einzige der ersten vier Alben des englischen Musikers, welches auch in den USA veröffentlicht wurde. Dazu hatte sich auch die Instrumentierung deutlich gegenüber dem zwei Jahre zuvor erschienenen Debut-Album „Bedsitter Images“ verändert. Es gab kein Orchester mehr, welches den Sound stark beeinflusste. Zu hören sind jetzt Al Stewart mit seinem Gesang und seiner akustischen Gitarre. Dazu erklingen Bass, zumeist ein sanftes Schlagzeug, der Sound einer E-Gitarre, die Soli spielt und damit Lücken füllt sowie ab und an eine Orgel.

Beim Einspielen der Platte erhielt Al Stewart tatkräftige Unterstützung bekannter Musiker. So spielt Jimmy Page die E-Gitarre beim Titellied „Love Chronicles“. Des Weiteren sind vier Mitglieder der Fairport Convention auf dem Album zu hören: Bassist Ashley Hutchings, Gitarrist Simon Nicol (aufgeführt als „Simon Breckenridge“), Schlagzeuger Martin Lamble (angegeben als „Martyn Francis“) und Gitarrist Richard Thompson (aufgeführt als „Marvyn Prestwick“). Ansonsten hat sich wenig geändert an der Musik des Al Stewart. Es gibt britischen Folk zu hören, der sehr melodiös und sanft klingt. Dabei sind die Lieder an jeder Stelle eingängig, alles klingt harmonisch und geht ins Ohr. Wer allerdings „Abrocken“ möchte, ist definitiv schlecht mit „Love Chronicles“ bedient. Die Musik fließt dahin, ohne jegliche Aufregung zu erzeugen. So manche Hörerin oder Hörer könnte dies auch mit „langweilig“ umschreiben.

Nun, schließlich kommt der letzte Titel des Albums. Es ist das Titellied „Love Chronicles“, gleichzeitig mit über achtzehn Minuten Spieldauer auch die längste Nummer der Platte. Das Lied ist aus zweierlei Gründen erwähnenswert. Zum einen ist da der Text. „Love Chronicles“ ist angeblich das erste Lied, in dem ein Sänger oder eine Sängerin das Wort „fucking“ in den Mund nimmt. Dies alleine sorgte schon mal für einen Eklat Ende der 60er Jahre. Zum anderen ist dieser Titel ziemlich einfach strukturiert und wiederholt fast nur ein einziges kurzes Thema über eine Laufzeit von über achtzehn Minuten. Dies in Kombination mit der wenig variierten Stimme des Al Stewart erfordert viel Durchhaltevermögen und Toleranz von der Hörerin beziehungsweise vom Hörer. Beim Hören hat man zwischenzeitlich wahrlich das Gefühl sich selbst Ohrfeigen zu müssen, nur um festzustellen, ob man noch wach ist oder gar noch lebt. Al Stewart erzählt in diesem Lied von seinen gemachten Erfahrungen zum Thema „Liebe“ – und dies in epischer Breite. Da braucht man wahrlich Sitzfleisch, um dies durchzustehen. Unglaublich auch, wie er diesen Text auswendig lernen konnte, den ich hier mit angeführt habe. Allerdings entzieht es sich meiner Kenntnis, ob der englische Musiker dieses Lied jemals live auf der Bühne spielte und ob er dabei nicht den Text vom Blatt ablas.


I can remember the first girl that I did love
It was Stephanie
In kindergarten arithmetic classes she used to
Sit next to me
I'd pass her sticky sweets under the table
Where the teacher couldn't see
Although she wouldn't remember me now
Sometimes I wonder where she can be

I can remember the first girl I kissed
It was Christine when I was ten
I'd been told we were moving away
I thought I'd never see her again
Oh don't forget me
I'll be back when they let me
Before you learn how to lie when you're leaving
Love is so much easier then

And at school would you believe three hundred boys
And no girls at all
But you're a fool if you should leave
Just think of the joys of rugby football
And prep in the morning and Brylcreem and acne
And cross-country running to kill evil thoughts
I'm surprised that I survived
I ran ten thousand miles with my back to the wall

I can remember the first girl that I made love to
It was in a park
In the lower pleasure gardens in Bournemouth
In summer just after dark
My mind was reeling: Oh what a feeling.
I missed the bus and walked twelve miles home
And it really didn't seem far

And all through my seventeenth summer
Running together from crowds and ties
Taking our clothes off and feeling each other
With fingers and senses and mouths and eyes
Incurring the glances of old disapproval
From elderly local inhabitant's eyes
Oh time, time we hardly even knew you
You didn't touch us with your lies

In the halcyon days of my late adolescence
My goal seemed clearly in sight
Playing electric guitar with a beat group
We set the ballrooms alight
Camping it up for the dyed blonde receptionists
Who told us we were al-ri-yi-yight
On an ego trip for a teenage superstar
On thirty shillings a nigh-yight

And so it fell that I came up to London
To look for fortune and fame
Starry eyed in my seaside successes
And much too sure of the game
First girl I met there I thought I'd get there
But the first girl was nearly the last girl
She left my eyes in the drain
She sat on my floor in the dead of the night
Rolling a joint and looking round for a light
Her clothes were so black and her face was so white
How could I know what was right?

And I sat all huddled upon my bed
Watching her in my innocence
And it was no sense at all, but too much sense
That took me to the bridge of impotence
Oh Artaud's anthology lay spread on the floor
And the thoughts that she gave me,
I'd not met before
And stranded half hypnotised,
I watched her in awe 
Of everything that she stood for

And I wanted more than anything to be like her with every sense
But it was no sense at all, but too much sense
That took me to the bridge of impotence
She came over to me and kissed me in play
Taking my hand between her legs as she lay
And she looked in my eyes but I turned them away
Finding no words fit to say

And I hated myself, but could not move
Shattered in my confidence
But it was no sense at all, but too much sense
That took me to the bridge of impotence
Now the stare of the lightbulb tore holes in my brain
As she got up in the silence that hung like a stain
And I wanted to speak, or to call out her name
But how could I begin to explain?

And my prosecuting room still holds
A strand of her hair in evidence
But it was no sense at all, but too much sense
That took me to the bridge of impotence
Oh I still think about her when the night fills with rain
And speaks in its voices uneasy and vain
And I think were I maybe to find her again
Oh I'd probably see her more plain

And I should have known she was just like me
It was after all only common-sense
But it was no sense at all, but too much sense
That took me to the bridge of impotence
But it was no sense at all, but too much sense
That took me to the bridge of impotence

At first I didn't go out much at all
I just stayed at home in my chains
Picking over the threads of my confidence
And searching for the remains
And when I couldn't stand any more of it
Going down to a club
Mixing in with the sounds and the crowds
I let the music cover me up

And only, lonely, the harlequins and painted phonies
Pick their ways, through the haze
Of highs and lows and blues
And all that I could do was to pick my way to you
Though I didn't tell you
You were just a thing to prove
I was hungry when found you, but I'm alright now

They sigh, they lie, the refugees and superheroes
On ice, so nice to see you, what's your name?
And all that I could do was to say the same to you
Take you for the moment, though the moment wasn't true
But I was hungry when I found you and I'm alright now

Though the street lamp cut through the curfew
It shed no light on our mind
It would have been so easy to love you
At any other time
Only, lonely, you came to me the night hung coldly
In your eyes, some other time I might have stayed with you
But all that I could do was to turn around to you
Thanks for what you gave me now it's time to say "Adieu"
I was hungry when I found you but I'm alright now.

Ba ba ba alright now

And so it came that I stood disillusioned
By everything I'd been told
I just didn't believe love existed
They were all just digging for gold
Widows and bankers and typists and businessmen
Loved each other they said
But all it was though was just a manoeuvre
The quickest way into bed

And so I followed the others' example
And jumped into the melee
In the hunting grounds of Earls Court and Swiss Cottage
I did my best to get laid
Beer cans and parties, deb girls and arties
Bouncing around in the social confusion
Missing and making the grade

The very first time I must confess
I thought you'd be like all of the rest
And we'd be strangers once again
By the time we were dressed
But when you'd smoked your cigarette
And talked of some people that we'd met
I found myself asking was it set,
did you have to go yet

And so you laughed and then kissed me
And stayed for the whole weekend
Although the bed was so narrow
We had to sleep end to end

And so the weeks passed through my brain
In their dadaistic chain
I found myself seeing you again, and again and again
And all you gave you gave it free
Asking for nothing back from me
You gave yourself unselfishly as a part of me
And where I thought that just plucking
The fruits of the bed was enough
It grew to be less like fucking
And more like making love 

Of all the girls I ever knew
some loved and some denied me
And all the words I ever said
have been no use to hide me
And all the songs I ever sung
each one of them untied me
And all the girls I ever loved
have left themselves inside me


Fazit: Auch wenn man Folk mag, diese Platte des Al Stewart stellt einen auf eine Geduldsprobe. Die Musik ist melodiös und sanft, geht durchaus ins Ohr. Jedoch wird dabei ein Thema immer wieder ausgewalzt, bis es einem zu den Ohren herauskommt. Dies ist nicht nur beim achtzehn minütigen Titellied der Fall. Ein wenig mehr Abwechslung hätte der Platte definitiv gut getan. Zudem hätte ich niemals geglaubt, dass ich einmal behaupten würde, ein gekürztes Lied wäre an dieser Stelle besser gewesen. Doch es ist so, „Love Chronicles“ ist definitiv zu lang geraten. Acht Punkte.

Anspieltipps: Life And Life Only